Labor zum Forschen: 3D-Druck | Michael Konrad

von DigiDay
31. Januar 2026

Der diesjährige DigiDay hat gezeigt, wie vielseitig und alltagsnah 3D-Druck bereits in der Volksschule eingesetzt werden kann.

Besonders deutlich wurde: 3D-Druck ist nicht nur ein technisches Thema, sondern lässt sich fächerübergreifend mit Kreativität, Problemlösestrategien und handwerklichem Arbeiten verbinden.

Im Werkunterricht bietet sich 3D-Druck als ideale Ergänzung zu klassischen Materialien und Techniken an. So kann etwa ein Klassiker wie das Schukartonzimmer durch einen selbst designten und 3D-gedruckten Mini-Tisch erweitert werden. Die Kinder lernen dabei, Maße zu nehmen, Proportionen zu verstehen und ihre Ideen vom ersten Entwurf bis zum fertigen Objekt umzusetzen.

Ein weiteres Beispiel: Eine selbst genähte Tasche wird durch einen individuell gestalteten 3D-Knopf zum Unikat. Hier verbinden sich textile Arbeit, Formgestaltung und digitale Produktion auf sinnvolle Weise.


Diese Beispiele zeigen, wie 3D-Druck den Unterricht bereichert:

  • Er fördert räumliches Vorstellungsvermögen und grundlegendes technisches Verständnis.
  • Er stärkt Kreativität, Eigenverantwortung und präzises Arbeiten.
  • Er macht den Designprozess greifbar – von der Idee über den digitalen Entwurf bis zum physischen Produkt.
  • Er unterstützt differenziertes Lernen: vom einfachen Formenbau bis zu komplexeren Konstruktionen.

Fazit

3D-Druck lässt sich in der Volksschule hervorragend integrieren. Durch die Verbindung von digitalen Werkzeugen mit klassischen Werkprojekten entstehen motivierende Lernanlässe, die Kindern zeigen, wie sie ihre Ideen selbstständig und sichtbar in die Welt bringen können. Der DigiDay hat Lust gemacht, im Unterricht weiter zu experimentieren. Nähere Informationen und weiterführende Links findet man hier